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BÖP-Petition an die Gesundheitssprecher Schwarz und Schallmeiner übergeben

Wien (OTS) - Bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte Österreich bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen massiven Aufholbedarf. Die aktuelle Krise hat diese Situation noch weiter verschärft und stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor völlig neue Herausforderungen.

Um auf den dringend notwendigen Handlungsbedarf hinzuweisen, wurde jetzt die Petition „Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“ des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) an die Gesundheitssprecher der Regierungsparteien, Gaby Schwarz (ÖVP) und Ralph Schallmeiner (Grüne), übergeben (hier Bilder der Petitionsübergabe ansehen).

Die Forderungen der Petition „Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich“ sind:

1. Ausreichend Behandlungsplätze für psychisch erkrankte Menschen

2. Kurzfristig: Psychologische Therapie als Kassenleistung

3. Langfristig: „Masterplan: Psychisch gesundes Österreich“ aller PSY-Berufe

„Exakt 38.716 Menschen haben unsere aktuelle Petition unterzeichnet und damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau der psychologischen Versorgung in Österreich gesetzt“, erklärt BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. „Im Vordergrund steht für uns als Berufsgruppe, dass wir Menschen, die Hilfe benötigen, auch helfen können. Dafür braucht es nun dringend einen Ausbau der Behandlungsplätze von Menschen mit psychischen Erkrankungen und die Aufnahme Psychologischer Therapie als Kassenleistung.“

„Die psychische Gesundheit aller Menschen, die in Österreich leben, ist ein zentrales Anliegen, das wir mit allen Berufsgruppen zügig umsetzen wollen“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Gaby Schwarz, die die Petition auch für Ralph Schallmeiner entgegennahm. „Wir wollen allen die Unterstützung zukommen lassen, die für sie geeignet und hilfreich ist. ...
Quelle: OTS0013, 12. Nov. 2021, 08:42

Wien (OTS) - Woher Angststörungen kommen und wie man mit Angst umgehen kann, beleuchtet ein Vortrag der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze (ÖGGK) im Rahmen der von Lara-Andrea Vranek initiierten Reihe „Psychotherapie im Gespräch“. Es referiert zum Thema der renommierte österreichische Psychologe und Psychotherapeut Dr. Gerhard Stumm.

Angst zählt zu den primären Emotionen. Als natürliche Reaktion auf Bedrohung stellt sie ein hilfreiches Signal dar, uns entsprechend zu schützen. Wenn aber Angst unangemessen bzw. chronisch wird, liegt ein Problem vor. Im Vortrag „Angst – vom Nutzen und von der Qual“ am 30.11.2021 geht Dr. Gerhard Stumm zunächst auf die objektive und subjektive Ebene von Angst ein, beleuchtet die Formen sowie Gründe von Angststörungen und stellt Bewältigungsstrategien sowie therapeutische Möglichkeiten vor. Danach gibt es im Publikumsgespräch ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Nähere Infos und Anmeldung unter www.oeggk.at/veranstaltungen, per Mail unter gesellschaft@oeggk.at oder telefonisch unter T 01 996 80 92.

„Psychotherapie im Gespräch: Angst – vom Nutzen und von der Qual“

am Dienstag, den 30. November 2021, um 18:00 Uhr
mit Lara-Andrea Vranek, Personzentrierte Psychotherapeutin, und Dr. Gerhard Stumm, Klinischer Psychologe, Personzentrierter Psychotherapeut und Autor mehrerer Fachbücher
in der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Kärntner Straße 26/Eingang
Marco-d‘Aviano-Gasse 1, 1010 Wien

Der Eintritt ist frei. Nähere Infos und Anmeldung unter www.oeggk.at/veranstaltungen, per Mail unter gesellschaft@oeggk.at oder telefonisch unter T 01 996 80 92. Wegen möglicher Einschränkungen durch die herrschende Coronakrise ersucht die ÖGGK, vor dem Termin auf der Website oder per Telefon sicherzustellen, dass die Veranstaltung wie geplant stattfindet.

Datum: 30.11.2021, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort: Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Eingang Marco-d'Aviano-Gasse 1
Kärntner Str. ...
Quelle: OTS0074, 10. Nov. 2021, 10:55

Wien (OTS) - Die Bundesschülervertretung und der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) laden zur Präsentation der ersten Zwischenergebnisse der Studie zur Psychischen Gesundheit bei Schülerinnen und Schülern der Donau Uni Krems, dem gemeinsamen Projekt “Erste Hilfe für den Kopf” und dem Kampagnenstart der Bundesschülervertretung ein.

Podium:
- Susanna Öllinger, Maturantin, Bundesschulsprecherin, AHS Landesschulsprecherin in Oberösterreich
- Ein weiteres Mitglied der Bundesschülervertretung
- Mag.a Barbara Haid, MSc, Präsidiumsmitglied des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), angestellte und freiberufliche Psychotherapeutin
- Béa Pall, Leitungsteam FIT4SCHOOL, Psychotherapeutin in freier Praxis

Datum: Mittwoch, 10.11.2021
Start: 10:00
Ort: Klubsaal der Wiener Urania, Uraniastraße 1, 1010 Wien
Anfahrt: U-Bahn U1, U4 (Schwedenplatz); Straßenbahn 1,2 (Julius-Raab-Platz); ideal auch mit dem Fahrrad zu erreichen

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind sehr herzlich willkommen!
Wir bitten um eine Zusage unter presse@schuelerunion.at.

Überblick über die Inhalte der Pressekonferenz:
- Erste Präsentation der Zwischenergebnisse der Studie “Psychische Gesundheit bei Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren” der Donau Uni Krems
- Präsentation des Projektes FIT4SCHOOL, einer Initiative des ÖBVP - Präsentation des gemeinsamen Projektes der BSV und des ÖBVP “Erste Hilfe für den Kopf”
- Auftakt und Ausblick über die Kampagne der Bundesschülervertretung zum Thema Psychische Gesundheit unter Schülerinnen und Schüler
- Präsentation der bildungspolitischen Forderungen seitens der Bundesschülervertretung

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung der österreichischen Schüler:innen. Sie setzt sich aus den 27 Landesschulsprecher:innen und zwei Sprecher:innen der Zentrallehranstalten zusammen. Die diesjährige Bundesschulsprecherin ist Susanna Öllinger aus Oberösterreich. ...
Quelle: OTS0162, 4. Nov. 2021, 14:40

Innsbruck (OTS) - Während der Corona-Pandemie hat sich die psychische Gesundheit vieler Studierender verschlechtert. Um Betroffene bestmöglich zu unterstützen hat die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck im September einen Zuschusstopf für professionelle psychologische Hilfe etabliert, der jetzt um klinisch-psychologische Behandlungen erweitert wurde.

"„Jegliche Form der Behandlung psychischer Krankheiten wird bezuschusst“", betonen Daniel Müller, Vorsitzender, und Lukas Schobesberger, 1. Stellvertreter der ÖH Innsbruck. Sie stellen klar, dass sowohl Studierende in Psychotherapie als auch in klinisch-psychologischer Behandlung die Möglichkeit auf € 250,- Zuschuss durch die ÖH Innsbruck haben.

"„Als klinische Psycholog_innen ist es eines unserer Hauptanliegen Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu unterstützen“", erklärt Mag.a Dr.in Daniela Renn, Leiterin der Landesgruppe Tirol des Berufsverbandes Österreichischer Psycholog_innen (BÖP Tirol). "„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der ÖH Innsbruck und über die Möglichkeit als klinische Psycholog_innen betroffenen Studierenden künftig helfen zu können.“"

Großer Bedarf nach Unterstützung

Der im September gestartete Zuschusstopf der ÖH Innsbruck verzeichnet große Nachfrage. Nach knapp zwei Monaten sind über 80 Anträge eingegangen und bereits € 20.000,- des € 25.000,- schweren Zuschusstopfes wurden an Studierende ausbezahlt. "„Studierende finanziell zu entlasten, die unter psychischen Erkrankungen leiden, ist deshalb unerlässlich, weil Studierende typischerweise finanziell schwächer gestellt sind als der Großteil der Gesellschaft. Der Bedarf unterstreicht, wie wichtig die Unterstützung seitens der ÖH Innsbruck ist.“", stellt Daniel Müller fest. Lukas Schobesberger ergänzt: "„Einerseits freut es mich, dass der Zuschuss so gut genutzt wird, andererseits stimmt es mich traurig, wie vielen Studierenden unter psychischen Erkrankungen leiden“". ...
Quelle: OTS0018, 5. Nov. 2021, 08:07

Ein Jahr nach dem Terror: Das Trauma bleibt

Psychotherapie kann bei psychischen Folgen wie Panikattacken, Schlafstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen helfen.

Wien (OTS) - Blaulicht und die Erinnerung
Der 2. November 2020 – die Wiener Innenstadt ist bis in die frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages durch das Blaulicht der Einsatzkräfte hell erleuchtet. Die Schüsse, die vier Menschen getötet und 23 weitere schwer verletzt haben, sind längst verhallt. Was bis heute bleibt, ist die seelische Verletzung, das Trauma.
Auch jetzt, ein Jahr später, lösen manche sensorische Wahrnehmungen in vielen Betroffenen noch gravierende Reaktionen der Rückerinnerung aus und blockieren sie so fallweise im Alltagsleben.

„Blaulicht oder ein Folgetonhorn kann bei Betroffenen dazu führen, dass sie mit ihren Gedanken in die Akutsituation zurückkehren, also sogenannte Flashbacks haben.“ erklärt Mag.a Barbara Haid, Psychotherapeutin und ÖBVP-Präsidiumsmitglied.

Ein Teil des Gehirns, der präfrontale Cortex, wird dabei immer wieder mit dem Stresshormon Cortisol überflutet. Quasi ein Stresscocktail, der bereits randvoll ist und bei jeder Gelegenheit überschwappt. Psychosomatische Reaktionen, Angstzustände und Depressionen sind die Folge.

Psychotherapie hilft
Um ein Trauma zu überwinden, kann die Zeit wirklich Wunden heilen. Doch wenn unmittelbar Betroffene, die von den Geschehnissen bis in ihr tiefstes Inneres erschüttert wurden, noch Wochen oder Monate später von belastenden Erinnerungen gequält werden, ist es Zeit für professionelle Hilfe.
Im Rahmen einer Psychotherapie kann erlernt werden, sich von diesen Gedanken und Gefühlen immer wieder zu distanzieren. In sicherem Umfeld bekommt man Platz, Raum und Zeit, das Erlebte zu erzählen, zu zeichnen, zu schreiben und zu lernen, reale und irreale Bilder voneinander zu unterscheiden.

„Menschen lernen im Rahmen der Psychotherapie, sich selbst wieder zu beruhigen und im Hier und Jetzt zu bleiben, ohne ständig wieder in die Schatten der Vergangenheit eintauchen zu müssen. ...
Quelle: OTS0137, 28. Okt. 2021, 12:05

Zitat: kathpress.at 21.10.2021, 11:06 Uhr

"[...] Die 2,9 Millionen Euro an zusätzlichen Budgetmitteln im Jahr 2022 werden laut Familienministerin insbesondere in den Ausbau des Beratungsangebots, vermehrte Förderungen in bisher noch unterversorgten Regionen sowie die Aufstockung von Schwerpunktförderungen fließen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: kathpress.at 21.10.2021, 11:06 Uhr

"Der Campus St. Pölten ist seit Oktober 2021 der neue, gemeinsame Standort der Fachhochschule St. Pölten und der 2018 gegründeten Bertha von Suttner Privatuniversität. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Stadtnewsletter 221021 vom 22. Oktober 2021

Rascherer Ausbau der Psychotherapie in ÖGK sehr wichtig, weitere Therapiemöglichkeiten müssen endlich nachziehen

Wien (OTS) - Gestern wurde ein rascherer Ausbau der Psychotherapie auf Kassenkosten auf Vorschlag der Arbeitnehmer-VertreterInnen im Verwaltungsrat der ÖGK beschlossen.

Ursprünglich wurde das zeitliche Ausbauziel trotz pandemiebedingt absehbarem Mehrbedarf in der Bevölkerung in der Vergangenheit auf Wunsch der Dienstgeber-VertreterInnen im Verwaltungsrat bis 2023 gestreckt. Mit dem neuerlichen Beschluss wird anstatt mit Ende 2023 der kassenfinanzierte Ausbau auf jährlich zusätzliche 300.000 Therapiestunden bereits mit Ende 2022 im Endausbau für alle ÖGK-Versicherten zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird es in allen Bundesländern Erstanlaufstellen (Clearingstellen) geben, die den Zugang zur Therapie beschleunigen werden. ÖGK-Obmann Andreas Huss: „Ich bin sehr froh, dass sich die Erkenntnis für den aktuell höheren Bedarf bei der psychotherapeutischen Versorgung schlussendlich doch bei allen durchgesetzt hat. Aber die Psychotherapie alleine ist nicht das Allheilmittel. In der psychosozialen Versorgung brauchen wir in Österreich einen Ausbau in voller Breite.“ ++++

Für diesen Ausbau liegen viele konkrete Verbesserungsmaßnahmen auf dem Tisch, die bereits oftmals besprochen und für wichtig und richtig erachtet wurden. So ist beispielsweise das Konzept der „Frühen Hilfen“ schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich in Umsetzung, aber noch immer nicht in allen Bezirken verfügbar. Dieses Angebot für junge Familien in prekären Situationen soll flächendeckend und bedarfsorientiert ausgebaut werden.

Auch für die flächendeckende Ausrollung von multidisziplinären psychosozialen Versorgungszentren für Kinder und Jugendliche gibt es genügend erfolgreiche regionale Best-Practice-Beispiele. In diesen Zentren ist neben der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychologie vor allem auch die so wichtige Sozialarbeit im Versorgungspaket enthalten.

Neben ...
Quelle: OTS0025, 20. Okt. 2021, 08:35

Erweiterung des Angebots wird um ein Jahr vorgezogen

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erweitert schneller als ursprünglich geplant das Angebot für Psychotherapie als Kassenleistung. Grund ist der steigende Bedarf bei Versicherten – auch als Folge der Corona-Pandemie. Der Verwaltungsrat der ÖGK beschloss daher am Dienstag, das Ziel ein Mehrangebot zu schaffen um ein Jahr vorzuverlegen. Bis Ende 2022 soll dieses Ziel erreicht werden.

Erst im Dezember des Vorjahres einigte sich der Verwaltungsrat der ÖGK auf die Erweiterung des Angebots um ein Drittel – das bedeutet die zusätzliche psychotherapeutische Versorgung für etwa 20.000 Versicherte. Für besonders vulnerable Gruppen wie Kinder oder Menschen mit Traumatisierungen werden zusätzliche Stundenkontingente geschaffen. Ebenso sollen ländliche Versorgungsdefizite ausgeglichen werden. In Summe werden ab 2022 zusätzliche 300.000 Stunden
zur Verfügung stehen.

ÖGK-Obmann Andreas Huss freut sich über die Vorverlegung: „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass eine gut ausgebaute psychosoziale Versorgung ein ganz zentraler Baustein der Gesundheitsversorgung ist. Daher wird die ÖGK ihre bereits im Jahr 2020 beschlossenen Ausbaupläne beschleunigen bzw. vorziehen.“

Auch Moritz Mitterer, Dienstgebervertreter und Vorsitzender der Hauptversammlung der ÖGK, begrüßt diesen Schritt: „Wir wollen alles dafür tun, die Gesundheit unserer Versicherten zu verbessern: Unser Ziel sind gesunde Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in gesunden Betrieben. Ein rascher Ausbau des psychotherapeutischen Angebots hilft daher beiden Seiten – Arbeitnehmern wie Arbeitgebern.“

Rückfragehinweis:
Österreichische Gesundheitskasse
Mag. Marie-Theres Egyed
presse@oegk.at
www.gesundheitskasse.at
Quelle: ÖGK-Presseaussendung vom 19. Oktober 2021

"Psychische Erkrankungen sind immer noch mit einem starken Tabu behaftet. Man spricht selten darüber, versucht Herausforderungen zu verschweigen oder herunterzuspielen. Eine fundierte und gleichzeitig sensible mediale Berichterstattung kann mithelfen, dies zu überwinden. Der Stephan-Rudas-Preis der Psychosozialen Dienste in Wien und des Wiener Gesundheitsverbundes zeichnet genau solche Medienbeiträge aus. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 12.10.2021

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