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Ausbau der Clearingstelle, höhere Tarife, Pilotprojekt mit Psychosozialem Dienst (PSD)

St. Pölten (OTS) - Die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) ermöglicht seit nunmehr 16 Jahren Psychotherapie auf Kassenkosten. Durch zwei Vereine, die allgemeine Psychotherapie anbieten und die Grundversorgung übernehmen, sind über 250 Therapeutinnen und Therapeuten in ganz Niederösterreich im Einsatz. Zusätzlich gibt es Verträge mit spezialisierten Instituten für die Psychotherapie besonders schutzbedürftiger Personengruppen, etwa Kinder und Jugendliche oder Menschen mit Essstörungen.

NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter weiß, wie wichtig die Versorgung gerade in diesem sensiblen Bereich ist: „Wir haben unser Angebot in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, etwa Stundenkontingente erhöht und spezielle Therapien ermöglicht. Für Kinder und Jugendliche konnten wir sogar als erste Kasse einen unlimitierten Zugang zur Psychotherapie umsetzen.“

Mehr Geld, mehr Zeit

Die NÖGKK bietet Psychotherapie als Sachleistung über den Verein für ambulante Psychotherapie (VaP) und die Nö. Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung (NGPV) sowie in zahlreichen sozialen Institutionen wie Caritas der Erzdiözese St. Pölten und Wien, Hilfswerk NÖ, „Frauen für Frauen“ oder „die möwe Kinderschutzzentren GmbH“. Die letzte Tariferhöhung erfolgte im April 2018. „Aufgrund der in der Gebarungsvorschaurechnung prognostizierten Steigerung der Beitragseinnahmen für das Jahr 2020 haben wir uns entschlossen, den Stundensatz für die kassenfinanzierte Psychotherapie ab 1. Jänner 2020 um 4,1 Prozent zu erhöhen“, freut sich Obmann Hutter über das Ergebnis der jüngsten Vorstandssitzung.

Ebenso gab es grünes Licht für den Ausbau der Clearingstelle für Psychotherapie. Hier laufen seit 2013 die Fäden für die Vergabe von Therapieplätzen zusammen. Mit Beginn des kommenden Jahres werden sich noch mehr Fachleute – ausgebildete Psychotherapeutinnen und -therapeuten – um alle Anliegen kümmern. Auch die telefonische Erreichbarkeit wird von 30 auf 38 Stunden pro Woche ausgeweitet. ...
Quelle: OTS0146, 18. Sep. 2019, 12:51

Hilfswerk Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler fordert leistbare mobile Pflege

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich des „Tages der pflegenden Angehörigen“ am 13. September fordert Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Hilfswerks Kärnten, von den politischen Entscheidungsträgern raschest neue Modelle und ein umfassendes Gesamtkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, damit in Zukunft jeder die Sicherheit hat, sich in Zukunft Pflege zu Hause leisten zu können.

„Die mobile Pflege ermöglicht nicht nur, dem Wunsch von über 80 Prozent der Menschen entsprechend, im eigenen Heim alt werden zu können, sondern bedeutet auch für pflegende Angehörige eine enorme Entlastung. Vor allem für Frauen, die nach wie vor zum überwiegenden Teil die Angehörigen pflegen“, erklärt Scheucher-Pichler. „Die pflegenden Angehörigen“, so die Präsidentin weiter „leisten einen enormen Beitrag in unserer Gesellschaft und daher müssen wir diese dementsprechend unterstützen. Es kann nicht sein, dass jene, die für unser Gesundheits- und Sozialsystem einen so großartigen Beitrag leisten, selbst zu Leidtragenden werden.“ So sei die Zahl derer, die durch die große körperliche und seelische Belastung selbst erkranken sehr hoch.

Daher fordert das Hilfswerk:

- Pflegegeldanspruch schon ab 50 Stunden Pflegebedarf pro Monat (Stichwort: Pflegestufe 1 und 2)
- bedarfsgerechter Anspruch auf mobile Pflege
- höhere Förderung von mobiler Psychotherapie, mobiler Physiotherapie und mobiler Ergotherapie für Angehörige
- Entlastung pflegender Angehöriger durch geförderte mobile Kinderbetreuung

„Ohne einer entsprechenden finanziellen und sozialen Absicherung steuern die pflegenden Angehörigen direkt der Altersarmut entgegen. Die vergangene Regierung war auf einem guten Weg ein umfassendes Pflegekonzept zu erarbeiten, das in den letzten Monaten aber leider ins Stocken geraten ist. Das schafft bei den Menschen große Verunsicherung und Angst, weil sie befürchten, sich in Zukunft die gewünschte Pflege zu Hause nicht leisten zu können. ...
Quelle: OTS0142, 11. Sep. 2019, 13:12

"[...] Bereits in der zweiten Auflage ist der Gesundheitsratgeber der Stadt Linz erschienen. 5.000 Exemplare des aktualisierten Nachschlagewerks sind kostenlos in den Rathäusern, Volkshäusern, Seniorenzentren, Spitälern, in der Gebietskrankenkasse und bei der Gesundheitseinrichtung Proges erhältlich. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter - Neues aus Linz vom 11.09.2019

Zitat: derstandard.at 9. September 2019, 08:00

"Bei Depressionen oder Angststörungen ist Online-Psychotherapie wirksam, und die Überwindung, sich Hilfe zu holen, gelingt schneller [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: derstandard.at 9. September 2019, 08:00

Zitat: noen.at 06. September 2019

"[...] 2018 stieg die Zahl der Suizid-Beratungen um mehr als acht Prozent. Die Helpline verzeichnet im Schnitt jeden Tag drei Anrufer mit Suizidgedanken. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: noen.at 06. September 2019

Zitat: derstandard.at 7. September 2019, 13:00

"Wenn Kinder in der Schule oder im Kindergarten kein Wort sprechen, sind Eltern meist ratlos. Grund dafür könnte eine Angststörung sein [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: derstandard.at 7. September 2019, 13:00

Notwendige Behandlungen müssen für alle Kinder rasch und kostenfrei zugänglich sein!

Wien (OTS) - Es ist hoch an der Zeit, eines der beschämendsten Kapitel in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen dauerhaft und vollständig zu beenden: mindestens 70.000 Kinder und Jugendliche (nach anderen Berechnungen bis zu 150.000) erhalten in Österreich nach wie vor nicht die Therapien, die sie für ihre Entwicklung brauchen würden.

Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Psychotherapie sind Pflichtleistungen der Krankenkassen, die laut Sozialversicherungsgesetz allen Versicherten kostenfrei zustehen. Ungeachtet dessen schafft es das österreichische Kassensystem, Kinder und Jugendliche in verschiedene Klassen zu trennen: je nach Wohnort und Versicherung werden die Behandlungen manchen Kindern zur Gänze finanziert, den meisten aber nicht. In Wien bestehen beispielsweise 1-2 Jahre Wartezeit oder Aufnahmesperren für kostenfreie Therapien. Hohe Zuzahlungen im Wahlbereich sind für viele Eltern nicht leistbar, Kindern werden notwendige Therapien und damit die Chancen auf eine gesunde Entwicklung vorenthalten.

Diese Ungleichbehandlung und ihre Folgen sind durch zahlreiche Studien und valide Daten belegt und mittlerweile allen Verantwortungsträgern bekannt; zu entscheidenden Verbesserungen konnte man sich bisher aber trotzdem nicht durchringen. Dabei bräuchte es dazu nicht mehr als ein klein wenig guten politischen Willen – und gar nicht so viel finanzielle Mittel.

Die „Politische Kindermedizin“ nimmt die anstehenden NR-Wahlen zum Anlass, alle wahlwerbenden Parteien nachdrücklich daran zu erinnern, dass Österreich seinen Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten etwas schuldig ist: die Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Rechts auf diese Behandlungen zur Erlangung einer bestmöglichen Entwicklung. Die geplante Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen zu einer Gesundheitskasse böte die Gelegenheit, bestehende massive Versorgungsmängel und -unterschiede österreichweit zu beseitigen. ...
Quelle: OTS0026, 3. Sep. 2019, 09:00

Zitat: www.tips.at 29.08.2019 18:20 Uhr

"HASLACH. Mit einem Gesundheitstag startet das neue Modellprojekt „GES.UND“ von Proges und dem Haslacher Gesundheitszentrum „Hausarztmedizin Plus“ [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.tips.at 29.08.2019 18:20 Uhr

Zitat: meinbezirk.at 26. August 2019, 16:13 Uhr

"Die Einschulung ist für Kinder ein bedeutendes Ereignis, das einige Veränderungen mit sich bringt [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: meinbezirk.at 26. August 2019, 16:13 Uhr

Zitat: meinbezirk.at 20. August 2019, 10:35 Uhr

"BEZIRK KIRCHDORF (sta). Trotz zahlreicher online verfügbarer Informationen rund um das Thema Soziales sind die Sozialberatungsstellen in Oberösterreich nach wie vor stark nachgefragt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: meinbezirk.at 20. August 2019, 10:35 Uhr

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