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Zitat: noen.at 15. Mai 2020, 18:29 Uhr

"In den ersten Wochen der COVID-19- Ausgangsbeschränkungen erhielten Klienten und Patienten um durchschnittlich 979 Prozent mehr Psychotherapie per Telefon als im Vergleich zu den Monaten vor COVID-19. [...]"

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Quelle: noen.at 15. Mai 2020, 18:29 Uhr

Zitat: orf.at 22. Mai 2020, 12.49 Uhr

"Die Coronavirus-Krise hat die Häufigkeit depressiver Symptome in Österreich laut einer Studie der Donau-Universität Krems vervielfacht. [...]"

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Quelle: orf.at 22. Mai 2020, 12.49 Uhr

Zitat: www.derstandard.at 24. Mai 2020, 08:00

"Angst und Zwangsstörungen machen Betroffenen das Leben schwer. [...]"

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Quelle: www.derstandard.at 24. Mai 2020, 08:00

Corona-Krise und ihre psychosozialen Auswirkungen zeigen: Rahmenbedingungen der Psychotherapie in Österreich sind neu zu regeln. Bestehendes „Flickwerk“ verhindert adäquate Versorgung.

Wien (OTS) - „Die Rahmenbedingungen für Psychotherapie in Österreich sind ein Flickwerk. Teilweise unübersichtliche und oftmals auch restriktive Bedingungen machen den Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung zum Spießrutenlauf“, meint Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin des Hilfswerk Österreich. Das gelte für Betroffene ebenso wie für Anbieter von psychotherapeutischen Diensten. Es brauche endlich einen Gesamtvertrag statt Stundenkontingente mit Zuzahlungen, die in den Bundesländern auch noch höchst unterschiedlich ausfallen. „Es kann doch nicht sein, dass Versicherte der Österreichischen Gesundheitskasse je nach Wohnort unterschiedliche Bedingungen vorfinden, was ihren Zugang zur Psychotherapie und ihre Eigenbeteiligung angeht“, kritisiert Anselm. Dasselbe gelte für die Angebotsseite. Bewährte und kompetente Anbieter müssten unabhängig davon, ob sie als Einzeltherapeutinnen und -therapeuten agieren oder als Dienstleister mit angestellten Therapeutinnen und Therapeuten, Zugang zu Verträgen mit den Kassen haben. Als dringlich sieht man beim Hilfswerk auch die Notwendigkeit an, die Kostensätze anzupassen, qualitätsgerecht und zukunftsfähig zu gestalten.

„Nimmt man Kritik und Ausführungen des Rechnungshofes in der Vergangenheit ernst, darf man mit Recht davon ausgehen, dass eine adäquate psychotherapeutische Versorgung maßgeblich dazu beitragen könnte, wesentlich höhere Folgekosten etwa auf Grund von Krankenständen oder Frühpensionierungen zu verhindern“, meint Anselm. „Wir sehen in unserer Praxis als Träger im Bereich von Angeboten rund um die psychische und psychosoziale Gesundheit sehr klar, dass eine gute Intervention zur rechten Zeit enorm helfen kann, durch Krisen zu kommen und weiteres Leid zu verhindern“, sagt Anselm. Gerade die Krise um CoVid-19 und deren Folgen ...
Quelle: OTS0101, 22. Mai 2020, 13:39

Zitat: www.derstandard.at 13. Mai 2020, 06:00

"[...] Wien – Ausnahmezustand, Lockdown, die Angst vor den anderen und einer möglichen Ansteckung: Zwar ist die akute Phase der Corona-Pandemie in den meisten europäischen Ländern mehr oder weniger vorbei, doch nicht allen fällt das Umschalten auf ‘normal’ so leicht. [...]"

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Quelle: www.derstandard.at 13. Mai 2020, 06:00

PsychotherapeutInnen stellen Betreuung auch für Gehörlose per Internet zu Verfügung

Wien (OTS) - Die Corona-Krise wirkt sich deutlich auf die psychische Gesundheit in Österreich aus: Eine Studie der Donau-Universität Krems zeigt, dass depressive Symptome, Angstsymptome und Schlafstörungen stark angestiegen sind. Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) hat rasch reagiert und leistet mit Hotlines, einer Informationsoffensive und Tele-Therapie einen Beitrag zur Krisenbewältigung. „Das waren wichtige Akutmaßnahmen, aber jetzt müssen die Gesundheitspolitiker an die Zukunft denken. Wir brauchen eine nachhaltige Finanzierung von ausreichend Psychotherapieplätzen“, fordert ÖBVP-Präsident Dr. Peter Stippl.

Die Plätze für Psychotherapie sind durch die Krankenkassen je nach Bundesland unterschiedlich kontingentiert, was zu einer Unterversorgung psychisch Erkrankter führt. Stippl dazu: „Wir nehmen an, dass es momentan gerade mal für 0,8 Prozent der Bevölkerung krankenkassenfinanzierte Psychotherapie gibt. Der Rest muss entweder lange warten oder in die eigene Tasche greifen. Die Hälfte der Betroffenen bezahlt die Psychotherapie selbst und bekommt nur ein Drittel der Behandlungskosten ersetzt. Diese Mangelversorgung wird die Corona-Krise zu einer psychischen Krise machen. Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Kontingente aufzuheben und ausreichend Plätze durch die Krankenkasse zu finanzieren.“

Psychische Belastung für junge Erwachsene besonders stark

Die Studie der Donau-Universität Krems mit einer Stichprobe von 1.009 Menschen zeigt, dass depressive Symptome von etwa vier Prozent auf über 20 Prozent und Angstsymptome von fünf Prozent auf 19 Prozent angestiegen sind. Zudem leiden rund 16 Prozent unter einer Schlafstörung. Besonders belastend ist die Situation für Erwachsene unter 35 Jahren, Frauen, Singles und Menschen ohne Arbeit.

Krisenbewältigung mit Unterstützung von Psychotherapie

In allen Bundesländern richtete der ÖBVP kostenlose Hotlines ein, die PsychotherapeutInnen größtenteils ehrenamtlich betreiben. ...
Quelle: OTS0105, 13. Mai 2020, 11:54

Wiener Landesverband für Psychotherapie zieht erste Bilanz

Wien (OTS) - Am 6. April 2020 startete die neue Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 des Wiener Landesverbandes für Psychotherapie. Die Psychotherapie Helpline wird ausschließlich von PsychotherapeutInnen betreut und bietet täglich 14 Stunden von 8 - 22 Uhr psychotherapeutische Krisengespräche am Telefon.

"Rasche und niederschwellige Hilfe bei psychischen Belastungen während der Coronakrise ist dringend notwendig", so die Vorsitzende des Wiener Landesverbandes für Psychotherapie, Leonore Lerch. Nach nur einem Monat verzeichnen wir bei der Psychotherapie Helpline bereits 762 Anrufe. Das ist ein Alarmsignal, das von der Gesundheitsversorgung nicht überhört werden darf!

Wie die am 5. Mai 2020 veröffentlichte Studie der Donau-Universität Krems zeigt, hat die Covid-19-Pandemie deutliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. In der Onlinebefragung mit einer Stichprobe von 1.009 Menschen wird ein signifikanter Anstieg von psychischen Symptomen festgestellt. „Diese Ergebnisse sind alarmierend“, erklärt Studienautor Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh, Leiter des Departments für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit: „Besonders belastend ist die aktuelle Situation für Erwachsene unter 35 Jahren, Frauen, Singles und Menschen ohne Arbeit, während Menschen über 65 Jahre deutlich weniger belastet sind.“ (Quelle: https://www.ots.at/redirect/donauuni1)

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch die Evaluierung der Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 im Zeitraum 6. April - 6. Mai 2020:

Alter: 27,6 Prozent der Anrufenden bei der Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 sind zwischen 20 und 40 Jahren, 31,9 Prozent zwischen 40 bis 60 Jahren und 20,7 Prozent zwischen 60 und 80 Jahren. 17,6 Prozent der Anrufenden sind über 80 Jahre, nur 2,2 Prozent unter 20 Jahren.
Geschlecht: 76,5 Prozent der Anrufenden sind weiblich, 22,9 Prozent männlich, 0,6 Prozent divers.
Lebenssituation: Fast Dreiviertel ...
Quelle: OTS0118, 11. Mai 2020, 13:03

Zitat: wienerzeitung.at 06.05.2020, 15:21 Uhr

"Zukunftsängste und eine deutlich gestiegene Unsicherheit durch Shutdown und Pandemie bereiten insbesondere jungen Menschen große Sorgen, während die Risikogruppe der Älteren weniger Anlass zur Nervosität sieht. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerzeitung.at 06.05.2020, 15:21 Uhr

Zitat: wienerzeitung.at 05.05.2020, 15:26 Uhr

"Die Ergebnisse einer Studie der Donau-Universität Krems zu den psychischen Auswirkungen der Coronakrise sind alarmierend. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerzeitung.at 05.05.2020, 15:26 Uhr

Kinder-Schüler-Eltern Beratungshotline des ÖBVP bietet Hilfe bei psychischer Überlastung

Wien (OTS) - Familien sind derzeit besonders stark gefordert. Die Gründe und Probleme sind vielfältig und verändern bzw. steigern sich wöchentlich. Durch das Wegfallen der Betreuungsangebote waren Familien in den letzten Wochen gezwungen, sich selbst zu organisieren. In manchen Familien sind alle Familienmitglieder täglich zu Hause, beschäftigt mit Telearbeit und Schulaufgaben.
Sozial schwächere Familien, wo nicht alle Kinder ein eigenes Zimmer haben, nicht ausreichend Computer vorhanden sind, drohende Arbeitslosigkeit der FamilienerhalterInnen im Raum steht, sind in dieser Zeit aber wohl am meisten gefordert und brauchen vermehrt Unterstützung.

Aktuell haben Familien aufgrund der bevorstehenden Schulöffnungen die Aussicht auf eine Veränderung dieser Ausnahmesituation. Für manche ein Lichtblick, für andere bedeutet dies jedoch wieder neue Herausforderungen. Manche Eltern etwa müssen nun wieder außerhalb des Homeoffice arbeiten, der Schulbesuch wird jedoch nicht täglich stattfinden. Sorgen und Nachwirkungen der Corona-Krise, etwa finanzielle, werden weiterhin präsent sein und belasten die ganze Familie.

Wenn Struktur im Alltag und soziale Kontakte fehlen

Kinder und Jugendliche brauchen gewohnte Abläufe. Regelmäßige Essens-, Schlafens- und Lernzeiten geben ihnen das Gefühl von Halt und Sicherheit. Fehlen solche Strukturen im Alltag, kommt es leichter zu Unzufriedenheit, Chaos und Streitereien.
Die auch weiterhin sehr eingeschränkten Sozialkontakte sind vor allem für Jugendliche sehr belastend. Die fehlende Perspektive, dass sich auf längere Sicht die Lage grundlegend verändern wird, führt bei manchen jungen Menschen zu Hoffnungslosigkeit und depressiver Verstimmung. Auch das Aggressionspotential steigt. Gewalt in der Familie ist auch ein Thema, das nicht unbeachtet bleiben darf.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Viele Familien werden auch nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen mit Problemen und Hürden zu kämpfen haben. ...
Quelle: OTS0093, 29. April 2020, 10:43

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