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"Das Psychotherapiegesetz, BGBl. Nr. 361/1990, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 59/2018, wird wie folgt geändert:

§ 15 lautet:
„§ 15. (1) Der Psychotherapeut sowie seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.
(2) Eine Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht, insbesondere zum Zweck einer Zeugenaussage vor einem Gericht oder einer Verwaltungsbehörde, ist als höchstpersönliches Recht nur durch den entscheidungsfähigen Patienten zulässig.
(3) Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, soweit Psychotherapeuten
1. der Anzeigepflicht gemäß Abs. 4 oder
2. der Mitteilungspflicht gemäß § 37 Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (B-KJHG 2013), BGBl. I Nr. 69/2013,
nachkommen.
(4) Der Psychotherapeut ist zur Anzeige an die Kriminalpolizei oder die Staatsanwaltschaft verpflichtet, wenn sich in Ausübung der beruflichen Tätigkeit der begründete Verdacht ergibt, dass durch eine gerichtlich strafbare Handlung
1. der Tod, eine schwere Körperverletzung oder eine Vergewaltigung herbeigeführt wurde oder
2. Kinder oder Jugendliche misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht werden oder worden sind oder
3. nicht handlungs- oder entscheidungsfähige oder wegen Gebrechlichkeit, Krankheit oder einer geistigen Behinderung wehrlose Volljährige misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht werden oder worden sind.
(5) Eine Pflicht zur Anzeige nach Abs. 4 besteht nicht, wenn
1. die Anzeige dem ausdrücklichen Willen der volljährigen handlungs- oder entscheidungsfähigen Patientin/des volljährigen handlungs- oder entscheidungsfähigen Patienten widersprechen würde, sofern keine unmittelbare Gefahr für diese/diesen oder eine andere Person besteht, oder
2. die Anzeige im konkreten Fall die berufliche Tätigkeit beeinträchtigen würde, deren Wirksamkeit eines persönlichen Vertrauensverhältnisses ...
Quelle: https://www.ris.bka.gv.at 05.11.2019

"[...] Studien und Erfahrungsberichte weisen seit Jahren darauf hin, dass die Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektueller und Mehrfachbehinderung in vielen Bereichen verbesserungsbedürftig ist. Besonders im psychosozialen Bereich sind die Herausforderungen groß und der Bedarf nach einer guten Versorgung deutlich spürbar. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 13.06.2018

Utl.: Zink/Hediger: Wenn Pferde die Traumata von Kindern und Jugendlichen heilen

Krankheit, Behinderung, Gewalt, Todesfälle, ein soziales Umfeld mit schwierigen Lebensbedingungen. Für Kinder sind das besonders traumatische Erfahrungen. Sie leiden psychisch wie physisch. Momente, in denen sie von einem kräftigen, wollig-weichen Rücken getragen werden, in denen sie eine sanfte Nase und einen pulsierend-beruhigenden Herzschlag spüren, tun ihnen gut. Und helfen ihnen, mit Schmerzen, Trauer, Wut und Einsamkeit umzugehen.

Wie können Pferde diesen Kindern und Jugendlichen therapeutisch helfen?
Dieser Frage sind Therapeutin und Geschäftsführerin des Wiener Vereins e.motion Roswitha Zink und die Schweizer Psychologin Karin Hediger nachgegangen. Im ersten deutschsprachigen Fachbuch über „Pferdegestützte Traumatherapie“ beschreiben die beiden Expertinnen ihre Erfahrungen aus der Praxis und kombinieren diese mit den Erkenntnissen aus zweijähriger intensiver Recherchearbeit. Das Buch ist somit das erste fundierte Fachbuch im deutschen Sprachraum, das sich ganz gezielt auf Basis von internationalen wissenschaftlichen Studien mit dem Einsatz von Pferden in der Traumatherapie auseinandersetzt.

Das Buch ist im reinhardt-Verlag und als e-book erschienen und kann um 25,60 Euro unter dem nachstehenden Link bestellt werden: ...
Quelle: Presseaussendung Verein e.motion, Sophie Knapp


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