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am 28.12.2020
Die ÖH Uni Graz startet eine Offensive zur Unterstützung und Förderung der mentalen Gesundheit Studierender

Graz (OTS) - Gerade Studierende wurden von der Corona-Krise besonders hart getroffen: viele haben ihre Jobs verloren und sind dadurch in prekäre (finanzielle) Situationen geraten, die mangelhafte Fernlehre bereitete Ungewissheit und Stress und eingeschränkte soziale Kontakte haben die Psyche noch zusätzlich belastet. “Gerade für Studierende ist es wegen den hohen Kosten oft schwer möglich eine Therapie in Anspruch zu nehmen, dabei darf mentale Gesundheit keine Frage des Einkommens sein”, so das Vorsitzteam bestehend aus Viktoria Wimmer, Jan Stering und Immanuel Azodanloo unisono. Die ÖH Uni Graz hält entgegen: Der Vorsitz hat gemeinsam mit dem Sozialreferat und dem Referat für Sport und Gesundheit in Kooperation mit dem Steirischen Landesverband für Psychotherapie eine Mental Health Kampagne gestartet.

Bewusstsein für Mentale Gesundheit stärken

“In unserer Gesellschaft hat mentale Gesundheit noch immer einen viel zu niedrigen Stellenwert gegenüber körperlicher Gesundheit, dabei ist für unser Wohlergehen beides unverzichtbar. ”, so Kilian Posch, Projektleiter und Sozialreferent der ÖH Uni Graz. Er ergänzt: ”Besonders wichtig ist, dass das Thema endlich enttabuisiert wird. Niemand soll sich dafür schämen müssen, über psychische Probleme zu sprechen oder professionelle Hilfe anzunehmen”. Die ÖH Uni Graz hat sich mit diesem Projekt zum Ziel gemacht, für dieses Thema Awareness zu schaffen, Studierende über Mentale Gesundheit und Therapiemöglichkeiten umfassend zu informieren und professionelle Hilfe für Studierende leistbar zu machen.

Zuschuss zur Psychotherapie

Wenn sich Studierende bereits in psychotherapeutischer Behandlung befinden oder eine

Psychotherapie beginnen möchten, können diese bei der ÖH Uni Graz einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses zur Finanzierung der Therapie stellen. Der Zuschuss kann entweder für Einzeltherapie oder Gruppentherapie beantragt werden.

Informationsstellen

“Neben der finanziellen Unterstützung ist auch die Information über Psychotherapie und die Behandlung psychischer Erkrankungen essentiell.” erläutert Gina Rehberger, Referentin für Sport und Gesundheit, die Intentionen der Informationsstelle. Um Studierenden eine niederschwellige erste Anlaufstelle zu bieten, hat die ÖH eine Beratungsstelle eingerichtet, bei der Studierende ihre Fragen rund um das Thema Mentale Gesundheit und Psychotherapie vertraulich stellen können. Dabei erhalten sie auch Informationen über bereits bestehende Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Steiermark, sowie worauf sie bei der Wahl einer*s Psychotherapeut*in achten sollten und auch z.B. über die Möglichkeit, sich Psychotherapie über Krankenschein zu finanzieren, informiert.

Rückfragen & Kontakt:

Viktoria Wimmer
Vorsitzende der ÖH Uni Graz

E-Mail: vorsitz@oehunigraz.at
Tel: +43 650 9901022

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHG0001

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201227_OTS0017/men...
Quelle: OTS0017, 27. Dez. 2020, 11:05


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